Tannen/Fichten

In alpinen Regionen sind Tannen/Fichten allgegenwärtig. Hier musste ich den Kompromiss "Grosspackung" eingehen. Ich fand aber überraschend schöne Tannen im Angebot von Busch (Grosspackung mit 60 Tannen), welche nach einiger Nacharbeit mit der Schere sowie dem Bestreuen mit feinem Flock vor allem in Gruppen (so wie Fichten ja eigentlich meistens stehen) in meinen Augen einen recht ordentlichen Eindruck machen.

Die verwendeten Tannen:

Ich verwende die Packungen für die Grösse HO. Diese passen viel besser als die zu kleinen N-Tannen. In der Packung sind grosse, mittlere und kleine Tannen. Mit den kleineren Tannen im Hintergrund (z.B. im Gebirge) kann man eine Tiefenwirkung erzielen.

Die Bäume werden, jeder einzelne, mit der Schere nachgearbeitet, um Unregelmässigkeiten hervorzurufen. Dieser Aufwand ist vertretbar und kostet nicht allzu viel Zeit, da ziemlich zügig und grob gearbeitet werden kann. Jeder Baum sieht dann etwas anders aus.

Wie unter Laubbäume  beschrieben, werden auch die Tannen mit feinem Turf leicht beflockt. Dieser Schritt nimmt den Bäumen die einheitliche, monotone dunkelgrüne Farbe und verbessert in meinen Augen das Aussehen beträchtlich. Zum Vergleich eine unbehandelte Tanne mit schon bearbeiteten:

Ich meine, dass man auf diese Art und Weise verhältnismässig kostengünstig einen guten optischen Eindruck erzielen kann.

Denn: wichtig ist nicht nur das Aussehen des einzelnen Baumes - entscheidend für eine realistische Wirkung ist eher, dass man die Tannen realistisch gruppiert und an der richtigen Stelle setzt. Einzelne Bäume, wie auf vielen Anlagen zu sehen, sind in der unberührten Natur eher der Einzelfall. Tannen in Gruppen (dicht genug gesetzt) machen einen viel besseren Eindruck. Nur, man braucht dann halt sehr viele davon - und damit sind wir wieder beim oben angesprochenen Kompromiss zwischen Aussehen und Finanzierbarkeit...