12.08.2016  - Entstehung der Brückenszene auf Segment 9, Teil 1

Nachdem ich auf Mobablog.info in meinen zwei letzten Einträgen über den Bau der drei Brücken auf Segment 9 meiner Anlage berichtet hatte (siehe hier und hier), möchte ich nun in diesem Tagebucheintrag zeigen, wie die Szene sich seither entwickelt hat.

Die hier beschriebene Szene stellt einen Landschaftsabschnitt dar, auf der die Trasse der Doppelspurstrecke auf drei verschiedenen Ebenen einen reissenden Gebirgsbach überquert.

Zusätzlich überquert die Strasse von Oberegg her kommend den Bach, um dann weiter in Richtung Segment 7 und 8 weiter geführt zu werden.

Die nächsten Bilder zeigen verschiedene Stadien während des Aufbaus (für eine grössere Ansicht auf die Bilder klicken):

Die drei Brücken sind bereits eingebaut und die Trassen z.T. verlegt. Auf dem rechten oberen Bild erkennt man auch schon die Sperrholzkonstruktion für das Bachbett.

Die Strasse überquert in einer Serpentine das noch trockene Bachbett aus Sperrholz. Rechts unten  erkennt man gut die eine Kaskade des Baches, über die später ein Wasserfall stürzen soll.

Die unteren zwei Bilder zeigen den weiteren Aufbau des Bachbetts sowie die Stützmauern der Strasse. Diese sind aus Heki-Dur-Platten erstellt und selbst geritzt worden. Links sind Teile der Spanten bereits mit Fliegengitter überzogen. Das rechte Bild zeigt einen Überblick der Szene, auf der nun auch schon ca. zwei Lagen Gipsbinden aufgebracht wurden. 

Die unterste Brücke hat ebenfalls mittlerweile ihre Brückenköpfe erhalten, ein Teil der Gleise wurde eingeschottert und das Tunnel-Portal der untersten Ebene wurde erstellt.

Nun konnte mit der Landschaftsgestaltung begonnen werden. Da es sich hier um eine Schlucht handelt, über die die Bahntrasse geführt wird, werden steile Felspartien aus Gips gestaltet. Auf dem Bild rechts unten ist die Grundierung mit Granitfarbe bereits aufgetragen.

Auf den nächsten Bildern sieht man die lasierten und granierten Felsen. Bevor die Felsen nun weiter gestaltet wurden (Farbgebung, Grundbegrünung), habe ich das Bachbett gestaltet. Die Grundfarbe (bläuliche, grünliche und  gräuliche Töne) wird aufgetragen und dann das Bachbett mit Geröll, Kies, Sand und Treibgut gestaltet.

Im Anschluss konnte die Grundbegrünung der Umgebung angegangen werden, bevor dann das Giessen mit Heki-Aqua Giessharz vorbereitet wurde. Dafür habe ich die verschiedenen Abschnitte des Baches mit Gips und Plastikstückchen abgedichtet. Hier ist genaues Arbeiten sehr wichtig, so dass sich das Giessharz nicht durch irgendeine kleine Ritze aus dem Staub macht! Testen, ob alles dicht ist, geht fast nicht - man wird es erfahren, sobald das Harz eingegossen wird...

Die Bilder unten zeigen die für das Ausgiessen vorbereiteten Flussbette:

Es hat geklappt, das Giessharz blieb dort, wo es hin sollte! Freude herrscht.

Die folgenden Bilder zeigen das spiegelglatte trockene Giessharz, eine der Kanten, über die der Bach in die Tiefe rauschen wird (farblich noch nicht fertig), sowie die anschliessende Gestaltung der Wellen und Strömungen des Flusses mit Woodland Water Effects. Diese Paste habe ich auf die Flussoberfläche aufgetragen und mit Pinsel und anderem Werkzeug bearbeitet, um eine rauhe Gebirgsbach-Oberfläche zu erhalten. Auf den Bildern ist sie gerade erst aufgetragen worden. Sie trocknet später durchsichtig aus.

Nun konnte bereits an die Gestaltung der Wasserfälle gedacht werden. Hierzu habe ich die Kaskaden des Flusses ausgemessen und dann mit Woodland Water Effects entsprechend dimensionierte Wasserfälle erstellt. Auf dem rechten Bild unten ist der Wasserfall mal probehalber an seinem Bestimmungsort angebracht. Bevor er endgültig festgemacht werden kann, muss noch der Fels und die weitere Umgebung fertig gestaltet werden.

Natürlich fehlt auch noch überall Gischt etc., welche später mit weisser Farbe gestaltet wird.

Und so präsentiert sich die Szene zum jetzigen Zeitpunkt:

Weitere Berichte zu diesem Thema werden folgen!

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